Tätigkeitsschwerpunkte / Behandlungsspektrum

Mit der Kenntnismachung von Tätigkeitsschwerpunkten ist es Ärzten erlaubt, auf besondere Leistungsangebote und das Behandlungsspektrum hinzuweisen.

IndividualproPHylaxe, Mundgesundheit, Vorsorge

Ein strahlend schönes Lächeln lässt uns erwiesener Maßen attraktiver und sympathischer wirken. Voraussetzungen dafür sind gepflegte Zähne und gesundes Zahnfleisch. Zähneputzen allein reicht oft nicht aus, um die Zähne von allen Belägen zu befreien. Außerdem ist kein Gebiss wie das andere. Deshalb sollte Ihre Mundhygiene genau so individuell sein, wie sie selbst.
Prophylaxe bedeutet Vorbeugung. Eine gemeinsame Ursache für die Entstehung von Karies und Parodontitis sind Plaque (weicher Zahnbelag) und Zahnstein (harter Zahnbelag). Durch eine Prophylaxe kann der Zahnarzt oder die Prophylaxeassistentin eine weitgehend plaque- und zahnsteinfreie Mundhöhle schaffen. Zur Prophylaxe zählen auch, die Anwendung von Fluoriden, das Versiegeln tiefer Fissuren (Rillen auf der Zahnoberfläche) und oft zugleich eine Ernährungsberatung. Jede Prophylaxe sollte von einer zahnärztlichen Untersuchung begleitet sein.
Die Individualprophylaxe beinhaltet Maßnahmen, die Karies vorbeugen. Sie wird für die 6- bis 19-Jährigen teilweise von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Für Erwachsene kostet sie rund 40 bis 200 Euro - je nach dem, wie hoch der Aufwand ist. Die Aufklärung über Krankheitsursachen und deren Vermeidung ist eine Säule der Individualprophylaxe. Die richtige Zahnbürste und Zahnpasta werden ausgesucht, Putztechniken am Modell demonstriert und geübt, die Umstellung auf eine zahngesunde Ernährung besprochen.
Die zweite Säule der Prophylaxe ist die Gebisspflege, einschließlich einer gründlichen Untersuchung des Gebisses. Der Mundhygiene- und Zahnfleischzustand werden geprüft und schriftlich festgehalten, um über einen längeren Zeitraum die möglichen Erfolge der Mundpflege zu dokumentieren. Danach werden die Beläge auf den Zahnoberflächen, in den Zahnzwischenräumen und in den Zahnfleischtaschen mit speziellen Instrumenten entfernt. Auch Verfärbungen durch Kaffee, Tee oder Zigarettenkonsum beseitigt die Prophylaxeassistentin oder der Zahnarzt.
Sind alle harten (Zahnstein) sowie weichen Beläge entfernt, folgt die Politur der Zähne. Eine Politur ist sinnvoll, da Bakterien sich zuerst an rauen Stellen und in Nischen festsetzen.
Anschließend werden die gereinigten Zahnflächen mit einem Fluoridlack versiegelt. Das schützt die Zahnoberflächen vor den Säureattacken der Mundbakterien.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass eine professionelle Zahnreinigung - auch PZR abgekürzt - mehrmals im Jahr die ideale Ergänzung zur häuslichen Mundhygiene darstellt. Sie hilft, Zahnfleisch und Zähne gesund zu halten.

Hochwertige Füllungstherapie mit keramischen Füllungen 

Komposite oder Kunststofffüllungen bestehen aus verschiedenen Kunststoffen, Glas und Quarz. Im Gegensatz zum silbermetallisch schimmernden Amalgam sind diese Füllungen dem Zahn farblich angepasst. Sie sind stabil, von langer Dauer und hohen qualitativen Eigenschaften.Die Verarbeitung ist aufwendig. Ein Haftvermittler sorgt für die Verbindung zwischen Zahn und Füllung. Das Komposite wird Schicht für Schicht in den Zahn eingetragen und mit einem speziellen Licht gehärtet. Während dieser Prozedur muss der Zahnraum absolut trocken gehalten werden. Besonders bei den älteren Kunststofffülllungen war es ein großer Nachteil, dass sie während des Aushärtens geschrumpft sind. Auf diese Weise konnten zwischen Zahn und Füllung kleine Lücken entstehen, in denen sich wieder Karies bilden konnte. Die neuen Kunststoffe sind in dieser Hinsicht wesentlich verbessert worden. Die komplizierte und sehr aufwendige Verarbeitung führt dazu, dass Kunststofffüllungen deutlich teuer sind, als die Amalgamfüllungen, der Patient muss die erhöhten Kosten selbst tragen.

Hochwertiger festsitzender und herausnehmbarer Zahnersatz

Hochwertiger festsitzender und herausnehmbarer Zahnersatz/ kombinierter Zahnersatz
Wenn Zähne fehlen und entfernt werden müssen, benötigt man einen Zahnersatz. Es gibt festen oder einen herausnehmbaren Zahnersatz. Durch den passenden Zahnersatz wird Ihnen ermöglicht, dass Sie wieder schmerzfrei zubeißen können und die Ästhetik wieder hergestellt wird. Zu festsitzendem Zahnersatz gehören Kronen und Brücken. Hochwertige festsitzende Konstruktionen werden heute aus metallfreier Keramik, Zirkon gefertigt.
Bei herausnehmbarem Zahnersatz ist das Mittel der Wahl die Modellgussprothese/ Teilprothese. Bei dieser sogenannten Klammerprothese werden Ihnen künstliche Zähne an den noch verbliebenden Zähnen befestigt und man kann sie jederzeit erweitern. Allerdings wird Ihre Lebensqualität durch diese Prothese vermindert, da Klammern zu sehen sind und der Prothesenhalt nicht immer ausreichend ist.
Möglichkeiten von hochwertigen herausnehmbaren Zahnersatz ist z.B.die Geschiebeprothese und die Teleskopprothese.
Von kombiniertem Zahnersatz spricht man immer dann, wenn der Zahnersatz sowohl festsitzende als auch herausnehmbare Bestandteile hat.
In der Regel wird eine Teilprothese über festsitzenden Zahnersatz am Restgebiss befestigt. Auf diese Weise erhält die Teilprothese deutlich besseren Halt. Gleichzeitig wird die Ästhetik stark verbessert, da die normalerweise bei Teilprothesen sichtbaren Klammern vermieden werden können.
Die Teilprothese kann über folgende Verankerungselemente an den Restzähnen befestigt werden:
a.. Geschiebe
b.. Stege
c.. Doppelkronen - Teleskop- und Konuskronen
d.. Knopfanker
e.. Gelenke
f.. Riegel

Geschiebe

Um Zahnersatz über ein Geschiebe zu verankern, müssen die lückenbegrenzenden Zähne teilweise überkront werden. Daher ist diese Form des kombinierten Zahnersatzes besonders dann zu empfehlen, wenn die lückenbegrenzenden Zähne bereits Füllungen haben oder kariös sind und einer Versorgung bedürfen. Nach dem Beschleifen der Zähne durch den Zahnarzt nimmt dieser einen Abdruck und schickt ihn zusammen mit einer Bissnahme an ein zahntechnisches Labor. Während dessen werden die beschliffenen Zähne durch ein Provisorium geschützt.
Im Labor werden zunächst die Kronen hergestellt. Nach einprobe beim Zahnarzt - wenn die Kronen optimal passen - kann dann auch der herausnehmbare Teil des Zahnersatzes angefertigt werden. Hierbei muss der Zahntechniker höchst präzise arbeiten, damit die zwei Bestandteile des Geschiebes später im Mund zusammenpassen. Ein Geschiebe besteht aus zwei Teilen: der an einer Krone oder Brücke befestigten sogenannten Matrize und der in die Prothese integrierten Patrize, die genau in die Matrize hineinpasst. Die Matrize kann entweder in die Krone eingearbeitet werden und ist dann fast unsichtbar, oder sie wird außen auf die Krone aufgebracht. Die beiden Teile halten durch Haftreibung und die Prothese sitzt fest an ihrem Platz. Beim Zahnarzt erfolgt das Zementieren der Kronen, die herausnehmbare Prothese wird einprobiert. Anschließend muss überprüft werden, ob es dem Patienten gelingt, die Prothese selbständig einzusetzen und herauszunehmen. Nach etwa einer Woche sollte wie bei jeder Prothese eine Druckstellenkontrolle erfolgen.

Stege

Stege werden meist angefertigt, wenn nur noch wenige Restzähne vorhanden sind. Dabei ist selbstverständlich die Verteilung der Zähne von Bedeutung.Nach dem Beschleifen der Zähne durch den Zahnarzt nimmt dieser einen Abdruck und schickt ihn zusammen mit einer Bissnahme an ein zahntechnisches Labor. Dort werden zunächst die Kronen angefertigt, welche anschließend beim Zahnarzt ein probiert werden müssen. Ist die Passung der Kronen überprüft, kann der Zahntechniker den Steg an den Kronen anbringen und den herausnehmbaren Zahnersatz zum Ersatz der fehlenden Zähne anfertigen. Stege verbinden die bestehenden, überkronten Restzähne miteinander. Gleichzeitig wird in die Unterseite der Prothese eine Aussparung eingearbeitet, die sich beim Einsetzen der Prothese exakt dem Steg anlegt. Beim Zahnarzt werden dann zunächst die Kronen mit dem Steg zementiert, anschließend wird der Zahnersatz eingesetzt. Auch bei Stegen muss das Einsetzen oder Herausnehmen der Prothese mit dem Patienten geübt werden. Die beiden Elemente - Prothese und festsitzender Zahnersatz - sind auf diese Weise stabil miteinander verbunden. Auch bei implantatgetragenem herausnehmbarem Zahnersatz wird mitunter die Stegverbindung gewählt, um auch bei wenigen Implantaten einen optimalen Prothesenhalt zu erreichen.

Teleskopkronen

Doppelkronen bestehen - wie der Name bereits verrät - aus zwei Kronen. Der natürliche Zahn wird hierfür beschliffen und nach Abdrucknahme stellt der Zahntechniker eine Krone - Primärkrone - her. Diese wird mittels Zement dauerhaft am Zahn befestigt. Die zweite Krone - Sekundärkrone - befindet sich an der herausnehmbaren Prothese. Beim Einsetzen der Prothese gleitet die zweite Krone über die erste. Man unterscheidet Teleskopdoppelkronen, die zylinderförmig sind und über Haftreibung halten, von Konusdoppelkronen, die konisch sind und durch Verkeilung der Prothese sicheren Halt geben.
Kombinierter Zahnersatz ist natürlich ästhetisch, da keine sichtbaren Haltelemente vorhanden sind und zugleich funktionell, da Ihre Prothese sicheren Halt hat.
Metallkronen können mit Keramik oder Kunststoff verblendet werden, um ein noch ästhetischeres Ergebnis zu erzielen.

Vollprothetik

Eine Vollprothese (totale Prothese) wird erforderlich, wenn die gesamte Zahnsubstanz verloren gegangen ist. Als vollständiger Ersatz des natürlichen Gebisses gilt die Vollprothese als umfassendste und schwierigste Form des Zahnersatzes. Aufbau und optische Gestaltung der Prothese lassen eine Vielzahl von Möglichkeiten zu.
Die einfachste Form dieses herausnehmbaren Zahnersatzes ist. Wie vom Gesetzgeber gefordert, ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich und nur dieser wird von der gesetzlichen Krankenkasse bezuschusst. Aber auch er entspricht in keiner Weise dem heutigen Stand der Wissenschaft und Technik. Eine individuelle Versorgung beginnt mit der exakten Vermessung des Kiefers bzw. des Kiefergelenks, bei der Bewegungs- und Kaumuster festgehalten werden. Ein weiteres Problem stellt die Rekonstruktion der einmal vorhandenen Frontzähne und der damit verbundenen Optik und Ästhetik dar. Diese Nachbildung verlangt viel Vorstellungsvermögen, eine exakte Kenntnis anatomischer Möglichkeiten und eine große Erfahrung seitens des Zahnarztes und des Zahntechnikers. Gesichts- und Nasenform sowie Ihr Körperbau sind maßgebliche Faktoren bei der naturgetreuen Rekonstruktion Ihres Gebisses. Nach der Auswertung aller dieser Informationen wird die Prothese gefertigt. Auf die Kaufunktion und Sprachlautbildung wird besonderer Wert gelegt. Die eingebrachten Kunstzähne können nach Ihren persönlichen Merkmalen und Wünschen bearbeitet werden, so dass die Prothese nicht als solche erkennbar ist. Die Herstellung einer solchen Totalprothese ist deutlich anspruchsvoller und aufwendiger als eine einfache Rekonstruktion und erfordert ein hohes Maß an zahnärztlichen und zahntechnischem Können. Die präzisen Arbeitsschritte, sowie die Materialien haben ihren Preis, dafür erhalten Sie jedoch mit einer individuell für Sie angefertigten Totalprothese eine ausgesprochen hochwertige, sich harmonisch in Ihr Gesamterscheinen einfügende, ästhetisch ansprechende und haltbare Versorgung. Niemand sollte Ihnen ansehen, dass Sie Prothesenträger sind.

Paradontologie

Parodontologie ist die Lehre vom Zahnhalteapparat.
Der Zahnhalteapparat besteht aus dem Zahnfleisch (Gingiva), dem Wurzelzement, der Wurzelhaut (Desmodont) mit kollagenen Fasern (den sogenannten Sharpeyschen Fasern) und dem Zahnfach.
Aufgaben des Parodontologen sind die Prävention, Behandlung und Nachsorge von Zahnhalteapparaterkrankungen.
Häufigste Form einer Zahnhalteapparaterkrankung ist die Parodontitis. Hierbei vertiefen sich die Zahnfleischtaschen, das knöcherne Zahnfach bildet sich zurück und die Zahnwurzel verliert an Halt.
Begünstigende Faktoren für die Entstehung und das Voranschreiten einer Parodontitis ist das Vorhandensein von Plaque (Zahnbelag), genetischen Faktoren, Rauchen, Diabetes mellitus (sog. "Zuckerkrankheit").
Die Therapie erfolgt durch Instruktion und Anpassung der Mundhygienemittel sowie einer perfekten Entfernung aller harten und weichen Zahnbeläge ober- und unterhalb des Zahnfleisches. Im Allgemeinen werden Beläge initial ohne chirurgischen Eingriff entfernt; jedoch kann ein chirurgischer Eingriff notwendig werden um Zahnbeläge unter Sicht zu entfernen. Hierbei wird das Zahnfleisch (unter Lokalanästhesie) vom Knochen gelöst.

Ziel jeder Parodontitis-Therapie ist die Infektions-Kontrolle. Dabei wird versucht, die Zahnfleischtaschen stabil zu halten und die Bakterienflora positiv zu beeinflussen, wobei der krankhafte Prozess nur gestoppt, aber nicht rückgängig gemacht werden kann.
Weit fortgeschrittene Zahnhalteapparaterkrankungen, durch deren Vorhandensein der betroffene Zahn in seiner Erhaltung stark gefährdet ist, können unter Umständen durch besondere parodontologische Maßnahmen therapiert werden: die "regenerative Parodontalchirurgie" bietet die Möglichkeit, verloren gegangenen Zahnbettknochen durch Auffüllung mit geeigneten Knochenersatzmaterialien (z. B. Knochenmineral) zu ersetzen. Zähne, die bereits durch Knochenabbau infolge Parodontitis gelockert sind, können je nach Ausgangsbefund längerfristig erhalten werden.
Neben einer intensiven Mundhygienekontolle, sind wir auch in der Lage, durch DNS- Bestimmung von spezifischen Keimen direkt und gezielt mit Antibiotika zu behandeln.
Als sehr erfolgreich hat sich in unserer Praxis die Periodontitisbehandlung mit Laser - und Ultraschallgeräten erwiesen.Diese ermöglichen eine besonders schonende Behandlung.

Narkosebehandlung

In unsrer Praxis arbeiten wir mit einem ambulanten Anästhesisten zusammen und können dadurch die Zahnbehandlung unter Narkose durchführen. Das gilt in erster Linie für behinderte Patienten, Kinder und Angstpatienten. Die Behandlung unter Narkose ist nur in bestimmten Fällen eine Krankenkassenleistung, wünscht ein erwachsener Patient eine Narkose auf Privatbasis muss er mit 300-400Euro rechnen.

Kosmetische Behandlung

Selbstverständlich führen wir in unserer Praxis kosmetische Behandlungen durch. Dazu gehören alle Behandlungen, die einer Verschönerung der Zähne oder der Zahnreihen dienen.
Dazu gehören zum Beispiel das Bleachen, Aufhellen, der Zähne mit verschiedenen Methoden.
Wir helfen Ihnen auch, wenn Sie Zahnschmuck auf Ihren Zähne tragen möchten. Hier gibt es eine Palette von kleinen Schmuckstücken, entweder in Gold, Silber oder sogar kleinen Diamanten, die schonend auf die Zahnoberfläche aufgeklebt werden.
Veneers sind eine hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschalen für die Zähne, die mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche - vor allem von Frontzähnen - aufgebracht wird. Die Haftschale besteht aus Keramik (Porzellan). Mit Veneers können leichte Zahnfehlstellungen, Zahnlücken, unbefriedigende Zahnfarben und lokale Verfärbungen korrigiert werden. Durch Veneers erhalten die sichtbaren Oberflächen der Zähne ein optimiertes Aussehen, und auch die Zahnfarbe wird bei diesem Verfahren individuell korrigiert.

LaserBehandlung

Mit unserem 3-Watt-Laser sind wir in der Lage, eine sehr schonende Zahnfleischtaschenbehandlung durchzuführen, wucherndes Zahnfleisch zu entfernen, Aphthen und Herpes zu behandeln.
In der Wurzelkanalbehandlung hat sich der Laser besonders zur Sterilisation und Versiegelung des Wurzelkanales bewährt.

Speicheldiagnostik

Mit Speicheltests gehören zum Programm der Individual-Prophylaxe. Sie dienen der Vorbeugung gegen Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparates.
Das Karies-Risiko ist von Patient zu Patient individuell ausgeprägt. Ein ausschlaggebender Faktor ist die Zusammensetzung und die Pufferkapazität des Speichels und die Fließrate.
Die Aufgabe des Speichels ist unteranderem ein Reinigungseffekt bzw. Spüleffekt der Zähne. Außerdem dient er als Pufferungseffekt des Säuregrades, der z.B. nach Genuss von Süßigkeiten unter einem kritischen Wert (pH 5,6) fallen kann und dadurch eine Karries verhindern kann.
Mit Hilfe unterschiedlicher Tests kann die Qualität und die Menge des Speichels gemessen, und somit das individuelle Karies-Risiko festgestellt und kontrolliert werden. Durch bakteriologische Analysen des Speichels wird die Anzahl der kariesverursachenden Strepotococcus mutans-Bakterien und Lactobazillen pro Millimeter Speichel bestimmt. Je mehr Bakterien gezählt werden, je größer ist das Erkrankungsrisiko für Zähne und Zahnfleisch.
Die Speicheldiagnostik ist neben der Professionellen Zahnreinigung (PZR) und der Fissurenversiegelung eine weitere Säule der Prophylaxe.